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Waldmeisterschaft

Diana Dögg Magnusdottir im Kampf um eine Wurfposition / Foto: M.Unger

Mit einer deutlichen Niederlage von 19:33 (8:19) mussten sich die Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau im Bundesliga-Heimspiel gegen den Thüringer geschlagen geben. Mit dem Ergebnis aus dem Hinspiel (24:32) im Hinterkopf, hatte man sich sicher ein besseres Ergebnis erhofft.

Vor 645 erwartungsvollen Zuschauern zeichnete sich früh ab, dass der Favorit aus Thüringen im mitteldeutschen Derby seiner Rolle gerecht werden würde. Von Beginn war deren starke offensive Abwehr der Schlüssel zum Erfolg. Um diese „Mauer“ zu überwinden agierten die Zwickauerinnen im Angriff zu harmlos, so fiel auch das erste Tor aus dem Spiel heraus, erst in der 19.Minute zum 4:11.  Die BSV-Frauen überwanden zwar ihre Startschwierigkeiten und nutzten dann die wenigen sich bietenden Tormöglichkeiten deutlich besser so gelang zwischenzeitlich eine Resultatverbesserung auf 7:12. Dessen ungeachtet war zu diesem Zeitpunkt die Begegnung eigentlich schon entschieden. Entscheidend dafür war zum einen die Klasse des aktuellen Tabellenzweiten und EC-Teilnehmer, aber noch entscheidender war, die doch so nicht erwartete harmlose Aktivität in der Offensive bei den Gastgeberinnen. Das dabei auch noch einige Würfe am Gebälk abprallten führte auch zum klaren Pausenrückstand bei.

Nach dem Seitenwechsel gestaltete Zwickau das Geschehen rein vom Ergebnis her etwas offener, kam aber weiter nur selten und mit großem Aufwand zu eigenen Torerfolgen. Zwar wechselte Zwickau mehrfach die Abwehr-Taktik. Vom 6:0-Verbund wechselte Trainer Norman zur doppelten “Manndeckung” gegen die Führungsspielerinnen der Thüringer. Doch eine wirkliche Veränderung erreichte er damit nicht. So stand Mitte der zweiten Halbzeit stand ein ernüchterndes 12:27 auf der Anzeigetafel. Bis zum Spielende versuchten zwar die Muldenstädterinnen alles für eine Ergebnisverbesserung, allerdings lief im gebundenen Spiel weiter wenig und auch die Einzelaktionen führten nicht zum erhofften Erfolg.

Das nächste Heimspiel am 25. März wird für die Zwickauerinnen ein ganz besonderes Spiel. Dann wird der BSV Sachsen sein erstes Topspiel der Bundesliga-Geschichte ausrichten. Spielort ist dann die Hartmannhalle in Chemnitz. In einem weiteren mitteldeutschen Derby trifft das Team von vom Trainerduo Norman Rentsch und Dietmar Schmidt auf den SV Union Halle-Neustadt. In diesem Spiel, welches 18 Uhr angepfiffen werden wird, geht es für beide Kontrahenten um wichtige Punkte für den Klassenerhalt.

Statistik:
BSV Sachsen Zwickau:  Zenner, Kurzke, Silseth; Seidel 3, Jakobsson van Stam, Dogg Magnusdottir 4, Peter, Hrvatin 3, Gierga, Buhl, Nilsson 7/7, Walkowiak, Pester 1, Wolf, Frankova 1, Ertl, Nagy.

Thüringer HC:  Kuske, Schjött, Roth; Lundgreen 1, Hendrikse 2/1, Tanabe, Zachova 4, Rønningen 1, Holmberg 2, Niederwieser 1, Stockschläder 2/1, Lott 6, Reichert 8,  Rode 6.

Strafwürfe: 6/8 - 2/5.

Zeitstrafen: 4 - 4.

Zuschauer: 645.

Schiedsrichter: Markus Kauth/Andre Kolb.