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Waldmeisterschaft

Alisa Pester, Natacha Buhl und Lara Seidel im Abwehrverbund / Foto:M.Unger

Ein Sprichwort lautet „Des einen Freud-ist des anderen Leid“, aber so kann man das 27:27 (15:14) zwischen dem BSV Sachsen Zwickau und der HSG Bad Wildungen nicht bezeichnen. Am Ende war es ein leistungsgerechter Spielausgang, mit dem beide Teams einen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt auf der Habenseite verzeichneten. Was er am Ende der Saison bedeutet wird sich noch zeigen.

Beiden Mannschaften merkte man von Beginn an die Bedeutung der Begegnung an. So erlebten die 723 erwartungsvollen Zuschauer, in der erneut sehr gut besuchten Sporthalle Neuplanitz, ein umkämpftes Heimspiel der Bundesliga-Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau. Im Duell der aktuell punktgleichen Kontrahenten gelang es keiner Mannschaft sich im Spielverlauf entscheidend abzusetzen.

Den besseren Start in das Spiel hatten die Gäste, wenn auch Ema Hrvata den Torreigen eröffnete. Mit dem HSG-Ausgleich von Anika Hampel zum 1:1 legte ihr Team immer vor, dementsprechend liefen die Zwickauerinnen lange einem Rückstand hinterher. Erst mit den beiden Ausgleichstreffern von Jasmina Gierga zum (12:12/26.) und (13:13/28.) änderte sich das. Jetzt legten die Gastgeberinnen vor, ohne dass sich grundlegend was änderte. Mit einem verwandelten Strafwurf gingen die Muldenstädterinnen mit 15:14 in die Pause.

Auch in der 2.Hälfte blieb die Partie auf Messers-Schneide, aber jetzt übernahm der BSV die Vorleger-Rolle, wobei Lara Seidel mit dem 21:19/43 erstmals eine zwei Tore Führung gelang. Doch wie gewonnen, so sammelte Jolina Huhnstock diese (21:21/45.) wieder ein. So ging es in die überaus spannende Endphase des Spiels. Beim 24:24, fünf Minuten vor dem Ende, konnte man die Anspannung der Fans beider Teams auf den Rängen, aber auch auf dem Parkett, förmlich mit den Händen greifen.

Zuerst traf Ema Hrvatin noch einmal zur Führung, dann erteilten die Schiedsrichterinnen Zwickau eine Zeitstrafe. Diese nutzen die Vipers zum Ausgleich und 32 Sek, vor Schluss die Führung (25:27). Trainer Norman Rentsch stellte auf offensive Abwehr um und war damit erfolgreich. Erst gelang der 26:27 (25 Sek. vor Schluss), danach unterlief der HSG ein technischer Fehler und in der der Schlusssekunde bewies Anna Frankova eiserne Nerven. Mit einem Heber legte sie den Ball ins Netz, was folgte war Schlusssirene > Jubel hier > hängende Köpfe da.

Trainerin Tessa Bremmer sah es so: „Wir wussten, dass es ein unglaublich schwieriges Spiel werden würde, schade, dass die gute kämpferische Leistung wegen zwei am Ende nicht so schlauen Entscheidungen nicht belohnt wurde.“

Ob der eine Zähler ein verlorener oder ein gewonnener sein wird, dazu wollten sich beide Trainer nicht äußern, waren sich aber einig, dass sich das am Ende der Saison zeigen wird.

Statistik-BSV: Zenner, Kurzke, Silseth; Seidel (2), Van Stamm (1), Magnusdottir (6/3), Peter, Hrvatin (7), Gierga (3), Buhl, Nilsson (2/1), Walkowiak, Pester, Frankova (6), Ertl, Nagy

Zeitstrafen: BSV 5  /  HSG  4      Strafwürfe:  BSV 4(7)  /  HSG  7(7)  

Schiedsrichter: Saskia Blunck, Svenja Maczeyzik   Kampfgericht: Katrin Schäfer, Jens Hanse

Zuschauer: 723