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Isi Rösicke, mit 6 Toren beste Werferin Fotos: Marko Unger

BSV Sachsen Zwickau gewinnt das erste Heimspiel der Saison 2020/21 in der 2. Handballbundesliga Frauen gegen das Team der HSG Freiburg mit 21:13 (7:8) Toren.

In Vorbereitung des Spiels war bei allen Beteiligten, egal ob Aktiven oder dem Team hinter dem Team, eine Anspannung nicht zu übersehen. Das Trainerteam der Zwickauerinnen musste, nach der Verletzung von Carlotta Fege (Meniskus-OP), erneut am System und Aufstellung basteln und zum anderen war es die Premiere für das erste Spiel mit Zuschauern unter Umsetzung des Hygienekonzept. Beides ist am Ende und zur Freude Aller aufgegangen.

Die Partie in der Sporthalle Neuplanitz begann sehr zäh, keiner wollte Fehler begehen und so dauerte es ca. 3 Min. ehe der 1.Treffer viel, allerdings für die Gäste aus dem Breisgau. Die 295 Zuschauer, die auch unter den Corona-Bedingungen bis zum 1.Tor ihrer Mädels stehend zuschauten, wurden erst in der 10.Min. erlöst. Isa-Sophia Rösicke erzielte den 1:2 Anschlusstreffer, doch das Spiel ihres Teams wurde nicht wirklich besser. Vor allem im Angriff lag der Fehlerteufel der Zwickauerinnen, zu oft stand die gegnerische Torhüterin oder Pfosten und Latte einem Erfolg im Wege. Dieses Manko nutzen die Gäste aus und bauten so den Vorsprung auf vier Tore aus (2:6/25.). Bei den Hausherrinnen wurde das Spiel jetzt besser und man kämpfte sich heran. Mit drei Toren in Folge schafften Hausherr, Rösicke (2) den Anschluss und Elaine Rode den ersten Gleichstand zum 6:6/19. Nach erneutem Rückstand war es dann Katarina Pavlovic die zum 7:7/22. einnetzte. Der Pausenstand von 7:8 hielt aber für die 2.Halbzeit die Spannung hoch. 

Mit Wiederanpfiff zappelte der Ball fünfmal in Folge zum 12:8 im Tor der Freiburgerinnen. Mit einem jetzt druckvolleren Spiel, wobei die Abwehr in Zusammenarbeit mit Torhüterin Ela Szott, den Grundstein legte, hielt das Rentsch-Team den Vorsprung konstant und baute ihn noch aus.

So sehr sich die HSG Freiburg auch bemühte, man fand nicht mehr zum Spiel der 1.Hälfte und musste dem Spieltempo jetzt auch etwas Tribut zollen.

Bei den Zwickauerinnen konnten sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen, was die vom Trainer beschrieben Breite im Team, eindrucksvoll bestätigte.

Mit diesem Erfolg behielt der BSV Sachsen Zwickau seinen Platz im Spitzenfeld der noch jungen Saison. Norman Rentsch dazu: „Schon wegen der angespannten Personalsituation müssen wir weitere konzentriert arbeiten, um die kommenden Aufgaben erfolgreich meistern zu können“. 

BSV Sachsen Zwickau: Zenner, Szott; Hausherr (3), Rösicke (6), Magnusdottir (1), Pavlovic (3), Bolze (1), Choinowski (2), Pester (2), Ertl (2), Rode (1) 

Statistik:

Strafwürfe: BSV  2/1         Freiburg 4/3      Zeitstrafen: BSV  4   Freiburg  3

Zuschauer: 295

Schiedsrichter: Felix Pusch, Stefan Weiße   Kampfgericht: Antje Pflug, Julia Krauße