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Mit Lea Walkowiak hat die zweite Linksaußen des Handball-Bundesligisten einen Kreuzbandriss erlitten. Ihr Ausfall schmerzt gleich doppelt.

Zwickau. Hiobsbotschaft für den BSV Sachsen Zwickau: Wie der Verein am Donnerstag vermeldete, hat sich Nachwuchstalent Lea Walkowiak das Kreuzband gerissen. Für die 19-jährige Linksaußen ist die Saison damit vorbei. Es ist schon der dritte langfristige Ausfall in der Mannschaft von Trainer Norman Rentsch. Bereits in der Vorbereitung im Sommer riss sich die neuverpflichtete Linksaußen Louise Cavanie das Kreuzband, im September verletzte sich Kreisläuferin Natacha Buhl schwer an der Schulter.

Für Lea Walkowiak, die im Sommer 2022 aus Erlangen nach Zwickau kam, ist es die erste große Verletzung. "Es ist vermutlich letzte Woche Montag im Training passiert. Ich bin abgesprungen und hatte dann Schmerzen. Die wurden nicht besser und deshalb bin ich dann zum Arzt", erzählt die 19-Jährige, die zusammen mit Teamkollegin Jasmina Gierga in einer WG lebt. Ob und wann die beim HC Erlangen groß gewordene Handballerin operiert wird, wird sich in den nächsten Tagen klären. In der Sportklinik Halle, wo unter anderem auch Louise Cavanie behandelt wurde, soll sich Kreuzbandexperte Dr. Thomas Bartels das Knie anschauen. Danach fällt die Entscheidung.

Der Schock über die Verletzung sitzt bei Lea Walkowiak noch tief. "Ich muss es, glaube ich, auch erst noch richtig realisieren, dass die Saison für mich vorbei ist. Ich bin jetzt erst einmal mit zu meinen Eltern gefahren", sagt die Linksaußen. Ihr Ausfall schmerzt den BSV Sachsen doppelt: Neben den Einsätzen im Bundesligateam ist Walkowiak vor allem im Juniorteam in der 3. Liga eine der Leistungsträgerinnen. Das kämpft nach dem Aufstieg aus der Mitteldeutschen Oberliga um den Klassenerhalt - und der ist sehr schwer, denn fünf von zwölf Mannschaften steigen ab.

Erschienen am 09.11.2023 von Anika Zimny (www.freiepresse.de)