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Kreisläuferin Alisa Pester steuerte für Zwickau am Samstagabend in Metzingen drei Tore bei. Foto: Marko Unger Foto: Marko Unger

Erschienen am 13.05.2023 in der Freien Presse von Monty Gräßler

Für die Bundesliga-Handballerinnen aus der Muldestadt gab es in Metzingen am Samstagabend nichts zu holen. Vor allem die erste Halbzeit ließ zu wünschen übrig.

Die Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau haben im Samstagabendspiel der Bundesliga beim heimstarken TuS Metzingen ihre sechste Niederlage in Folge kassiert. Nach dem 26:33 (12:20) beim Tabellensechsten muss die Mannschaft damit im Kampf um den direkten Klassenerhalt weiter auf die beiden letzten Saisonspiele gegen die Kellerkinder Sportunion Neckarsulm (20. Mai/A) und VfL Waiblingen (27. Mai/H) hoffen. "Der Sieg für Metzingen geht in Ordnung. Wir haben es vor allem mit mehr Leidenschaft in der zweiten Halbzeit besser gemacht und nicht mehr so viele einfache Gegentore bekommen", sagte Trainer Norman Rentsch.

Schnelle Führung und Auszeit verpuffen

Ema Hrvatin hatte Zwickau am drittletzten Spieltag zwar 1:0 in Führung gebracht. Doch danach machte Metzingen mit fünf Toren in Folge deutlich, dass man sich unbedingt für die knappe Hinspielniederlage revanchieren wollte. Auch die erste Auszeit von BSV-Trainer Norman Rentsch nach acht Minuten verpuffte. Die Zwickauerinnen hatten zwar bei einem Lattenkracher von Diana Dögg Magnusdottir (18.) und einem Pfostentreffer von der Siebenmeterlinie durch Hannele Nilsson (24.) auch etwas Pech. Insgesamt wurden in der ersten Halbzeit aber einfach zu viele einfache Gegentore zugelassen, während es im Angriff an Ideen und Durchschlagskraft mangelte.

 Zweite Halbzeit geht knapp an Zwickau

Was die Niederlage für Zwickau für den Kampf gegen den Abstiegsrelegationsplatz bedeutet, entscheidet sich am Sonntagnachmittag im Neckarsulmer Spiel bei Bayer Leverkusen und am Mittwochabend, wenn Halle im Nachholspiel den Tabellenzweiten Thüringer HC zu Gast hat. Die HSG Bad Wildungen hatte am Samstagabend deutlich mit 29:39 bei der HSG Bensheim/Auerbach verloren und damit den Zwei-Punkte-Vorsprung auf Zwickau nicht vergrößern können. Zu Beginn der zweiten Hälfte war das Bemühen der Gäste-Mannschaft durchaus erkennbar. Zwickau steigerte sich vor allem in der Abwehr und profitierte von einer höheren Fehlerquote des Gegners. Im Ergebnis ging die zweite Halbzeit auch mit 14:13 an Zwickau. Wirklich in Gefahr geriet der deutliche Metzinger Vorsprung aber nicht mehr. Beste BSV-Torschützinnen waren Diana Dögg Magnusdottir mit sechs sowie Nora Jakobsson van Stam und Ema Hrvatin mit jeweils vier Treffern.

Statistik-BSV Sachsen Zwickau: Zenner, Kurzke, Silseth; Van Stamm (4), Magnusdottir (6), Peter, Hravatin (4), Gierga (3), Buhl, Nilsson (1/1), Walkowiak, Pester (3), Wolf, Frankova (5), Ertl, Nagy

Strafwurfe: TuS  4/5     BSV 2/3

Zeitstrafen: TuS 5         BSV 4

Schiedsrichter: Lucas Hellbusch, Darnel Jansen  / Zeitnehmer: Volker Werner, Steffen Bauer