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Mit ihrer Erfahrung aus zig BL-Spielen gab Magda dem Juniorteam Sicherheit. Foto: M.Unger

Die Bundesliga-Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau feiern zweiten Saisonsieg und das Juniorteam mit Sieg gegen bisherigen Spitzenreiter aus Görlitz in der Mitteldeutschen -Oberliga haben die Sporthalle Neuplanitz am Wochenende in ein Tollhaus verwandelt.

Beim 26:25 (14:17) Heimsieg gegen den TuS Metzingen zeigte die Mannschaft vom Trainerduo Norman Rentsch, Dietmar Schmidt ihr großes Kämpferherz. Auch von einem zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstand ließen sich die Zwickauerinnen nicht entmutigen. 

Zu Beginn hat der BSV gegen den Favoriten gut ins Spiel gefunden und phasenweise mit drei Toren geführt. Doch Mitte der ersten Halbzeit begann die erste und bis zum Ende einzige Schwächephase der Gastgeberinnen als man durch technische Fehler und Unkonzentriertheiten den Zugriff auf das Spiel verlor. Metzingen übernahm die Kontrolle, glich aus und zog bis zur Pause auf 14:17 davon. In dieser Phase wurden bei den Fans, aber sicher auch bei einigen Spielerinnen Erinnerungen an die letzten Begegnungen wach, als man einmal noch einen Punkt abgab (Oldenburg) oder sogar noch als Verlierer die Halle verließ (Buxtehude).

Angetrieben von den 654 Zuschauern übernahmen die Frauen um Diana Dögg Magnusdottir wieder mehr und mehr das Geschehen auf dem Parkett der „Sporthölle“ Neuplanitz.  Die Zwickauerinnen nutzten nicht nur konsequent die Fehler der Gäste aus, fanden auch selbst zu ihrem Spiel der ersten 15 Minuten zurück. Mit dem Treffer von Ema Hrvatin, die die gegnerische Torhüterin zum 23:22 (54.) überwand, lagen die Muldenstädterinnen schließlich erstmals wieder vorn.

In den folgenden hektischen Schlussminuten hielt es auf den Rängen keinen mehr auf den Plätzen, die Spielerinnen behielten aber die Ruhe.  Als Nele Kurzke beim Strafwurf von Katarine Pandza Siegerin blieb und im Gegenzug Diana Magnusdottir mit einem Zauberwurf das 24:22 markierte, wackelten die Tribüne gewaltig, aber sie hielten, wie auch die Führung der Gastgeberinnen. Metzingen versuchte es jetzt mit einer offensiven Abwehr, mehr als der Anschluss sollte nicht gelingen!!!!

Nach Abpfiff des Spiels stieg der Lärmpegel noch einmal an, als Fans und Team ihre Freude über den zweiten Saisonsieg mit lauten Schreien einfach rausließen und ausgelassen feierten. Mit diesem Erfolg verlässt der BSV Sachsen Zwickau erstmal die Abstiegs-Relegationszone und kletterte auf Rang zwölf vor.

Statistik-Zwickau: Zenner, Kurzke, Silseth (alle Tor) – Jakobbson van Stam, Magnusdottir (6), Peter, Hrvatin (9), Gierga, Buhl, Nilsson (4/1), Stojkovska (3), Walkowiak, Pester, Wolf, Frankova (4),

Zeitstrafen:  2 / 3        7-Meter: 1/2 – 1/3         Zuschauer: 654

 

BSV II schießt Tabellenführer Görlitz aus der Halle

Das Spitzenspiel der Mitteldeutschen Handball-Oberliga war eine klare Angelegenheit. Dieses Spitzenspiel wollten ca. 200 Zuschauer live in der Sporthalle Neuplanitz verfolgen und erlebten einen überzeugenden 40:28 (22:14)-Erfolg der Zwickauerinnen.

Dass die Gastgeberinnen vor allem auf ihr eigenes Tempospiel bauen, wurde von Beginn an deutlich. Nach knapp zehn Minuten Spielzeit führte der BSV II bereits 10:5 gegen das routinierte Spitzenteam aus Görlitz. Der Spielverlauf zwang Gästetrainer Dirk Puschmann schon nach 10 Minuten zur ersten Auszeit. Er schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Sein Team gelang innerhalb von sieben Minuten der Ausgleich zum 11:11. Danach wogte das Spiel hin und her, ehe die junge Zwickauer Mannschaft vom Trainerduo Alin Bosneac und Daniela Diener das Zepter wieder übernahm. Über 13:11, 15:13, 19:13 setzten sie sich bis zum Pausenpfiff auf 22:14 ab.

Im zweiten Abschnitt eines auch von vielen Strafzeiten auf beiden Seiten geprägten Spiels baute der das Juniorteam den Vorsprung dann kontinuierlich aus. Mehrmals betrug der der Abstand zehn Tor (24:14/32., 27:17/38., 29:19/40.). Trotz einer kleinen Schwächephase der Gastgeberinnen geriet der Sieg nicht wirklich in Gefahr, obwohl Görlitz bis auf sieben Tore Differenz (32:25/49.) verkürzte. In den letzten zehn Spielminuten nahmen die Zwickauerinnen wieder ihr Spiel auf und somit auch das Ergebnis wieder in die Höhe, so dass am Ende ein nicht erwarteter, aber hochverdienter Sieg mit zwölf Toren Unterschied heraussprang, der zugleich die Tabellenführung bedeutet. Beide Teams liegen punktgleich (15:5) an der Spitze, aber durch das bessere Torverhältnis (+51/+33) steht der BSV auf Platz eins.

Stimmen zum Spiel: Trainer Alin Bosneac (BSV): "Ich habe schon einen Sieg heute erwartet, weil wir sehr gut vorbereitet waren auf die Spielweise von Görlitz und unseren Tempovorteil nutzen wollten. Aber dass es am Ende so deutlich wird, hätte ich nicht gedacht.“

BSV II: M.Bosneac, Wehner, Wasilewski; Will (3), Sesselmann, Dräger, Weise (1), Preussler (4), Peter (3), Wasilewski, Wolf (6), Diener, Gierga (16/4), Moritz (1/1), Dittrich, Walkowiak (6), L.Nagy.