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BSV Frauen mit klarem Heimsieg

23. Februar 2020  I  Spielbericht BSV Sachsen Zwickau 1

Die Zweitliga-Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau haben ihr Heimspiel gegen den TVB Wuppertal mit 31:20 (17:13) klar gewonnen. Damit haben sie ihren 3.Tabllenplatz gefestigt und durch die Niederlage von Halle gegen Rödertal, den Abstand zum Tabellenzweiten auf zwei Punkte verkürzt.

Das Gästeteam, welches derzeit auf dem ersten Nichtabstiegsplatz steht, agierte in den ersten 10.Minuten des Spiels torgefährlicher und lagen mit 2:4 in Führung. Danach übernahmen die Frauen um Jenny Choinowski das Heft des Handelns und setzte sich Tor um Tor ab. Über 6:4, 10:5, 12:7 hielten die Zwickauerinnen den Vorsprung konstant. Um diesen aber schon frühzeitig weiter auszubauen, klappte nicht alles beim Team von Norman Rentsch. So ist auch das Fazit von seiner Trainerkollegin Sabine Nückel zu werten: „Über weite Strecken war unser Spiel in Ordnung. Einziges Manko war, dass wir den den Ball zu selten im gegnerischen Tor unterbringen konnten“. Das lag vor allem an der starken Abwehrarbeit und Torhüterleistung der Muldenstädterinnen. Wogegen nach vorn noch Sand im Getriebe war, welcher ein höheres Ergebnis zur Halbzeit verhinderte.

Die 500 Zuschauer in der „Hölle-Neuplanitz“ hofften weiter auf viele Tore in der zweiten Spielhälfte. Zwar gerieten die BSV-Frauen nie in Gefahr, konnten den Vorsprung auch erhöhen, aber von einem einseitigen „Torfestival“ war keine Rede. Die Wuppertaler Handballgirls hielten gegen und erzielten 13 Tore in der zweiten Hälfte. Dabei zeichnete sich besonders Ramona Ruthenbeck (12/4) aus. 

Diesem Manko ungeachtet ließen die Zwickauerinnen in ihrem Willen nicht nach, zeigten schönen Handball und Kampfgeist, um ein bestmöglichstes Ergebnis zu erreichen. Das zeigt auch wieder die Breite der erfolgreichen Werferinnen. Die 31 Treffer verteilten sich auf acht Spielerinnen, wobei Nadja Bolze und Rebeka Ertl mit je 7 Toren am treffsichersten waren und somit auch die gute Vorarbeit ihrer Mitspielerinnen belohnten.

Am Ende war es ein erwartungsgemäßer Erfolg der Gastgeberinnen, der ausgiebig gefeiert wurde, aber der Realitätssinn nicht verloren ging. So auch Trainer Rentsch: „Die zwei Punkte zählen und waren wichtig für unser Vorhaben, solche Spiele gingen auch schon mal anders aus. An den zu sehenden Baustellen, müssen wir weiter hartnäckig arbeiten“. Dazu hat sein Team am kommenden Samstag schon Gelegenheit, dann ist die SG Solingen/Gräfrath zu Gast.

BSV: Zenner, Szott: Rösike (4), Kracht, Pavlovic (3), Bolze (7/4), Felsberger (2), Nagy (3), Stojkovska (3), Choinowska (2/2), Pester, Ertl (7)
Zeitstrafen:  2  / 2
Strafwürfe:  5/5    8/5
Zuschauer:  500
Schiedsrichter: S. Kruska, S. Lange       Kampfgericht: K. Schäfer, J. Hansen


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