Kämpferin - Alisa Pester Foto: Marko Unger

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BSV Frauen mit Kampf und Glück zum Punktgewinn im Sachsenderby

11. Januar 2020  I  Spielbericht BSV Sachsen Zwickau 1

Das Spitzenspiel des 14.Spieltages in der 2.Handball-Bundesliga Frauen endete mit einem 17:17 (8:9) Unentschieden gegen den HC Rödertal.

Das Spiel zwischen den Gastgeberinnen, aktueller Tabellenvierter, gegen den Tabellendritten vom BSV Sachsen Zwickau fand vor einer stimmungsvollen und erwartungsvollen Kulisse statt. Die 620 Zuschauer, darunter auch viele Gästefans, in der Sporthalle Größröhrsdorf, sahen eine spannende, aber auch torarme Auseinandersetzung, zweier gut aufeinander eingestellten Teams. Beide Abwehrreihen bestimmten, in Zusammenarbeit mit ihren Torhüterinnen, das Geschehen auf dem Spielfeld. Dabei hatten beide Mannschaften in der Chancenverwertung nicht ihren besten Tag. Leider wiederholten die Frauen von Trainer Rentsch ihre Schwäche vom 7m-Punkt aus dem letzten Heimspiel und scheiterten mit vier Strafwürfen.

Die Bienen aus Rödertal hatten sich für das Derby sehr viel vorgenommen, denn Trainer Frank Mühlner meinte: „Wir haben einiges gut zu machen“. So bestimmten sie auch die ersten sechs Spielminuten und warfen eine 3:0 Führung heraus, die auch gleich nach der ersten Auszeit der Zwickauerinnen verlangte und Früchte trug. Jenny Choinowski und Isa Rösicke erzielten den Anschluss zum 3:2 (9.). Im weiteren Spielverlauf schlug die Bälle abwechseln auf beiden Seiten ein, dabei schafften die Muldenstädterinnen beim 6:6 (20.) erstmals den Ausgleich und gleich die 6:7 Führung. Nach dem 8:8 (23.) musste Alisa Pester für zwei Minuten auf die Bank. In diesen sieben Minuten bis zur Pause gelang es keiner Spielerin die gegnerische Torhüterin zu überwinden. Erst sechs Sekunden vor Schluss viel der Pausenstand zum 9:8, also alles offen für die zweite Hälfte.

Erneut erwischte Rödertal den besseren Start, konnte die Führung auf 11:8 (33.) ausbauen, allerdings war der BSV in der 37.Min (11:10) wieder dran. Bis zum 15:15 (51.) legten die Mühlner Schützlinge vor. Nach dem 15:16 der Gäste bat der Bienen-Boss seine Frauen zum Gespräch. Es folgte der Ausgleich, die Führung (17:16/57.) und die Auszeit von Zwickau. In der restlichen Spielzeit hätten beide Teams das Spiel für sich entscheiden können. Bei einer Abwehraktion gegen Zwickau pfiffen die Schiedsrichter – Siebenmeter. Wer von den Zwickauer - Werferinnen würde an den Punkt gehen? „Frau COOL“-Nadja Bolze- griff sich den Ball – schaute Ann Rammer fest an und versenkte den Ball zum Ausgleich!! In den letzten sechs Sekunden hielten die BSV Frauen die Bienen weit vom Tor weg und feierten nach dem Schlusspfiff den einen Punkt wie einen Sieg. Durch diese Punkteteilung behalten beide Kontrahenten ihre Platzierungen in der Tabelle.
So fielen auch die Spieleinschätzungen der Trainer zurückhaltend und nüchtern aus.
Norman Rentsch: „Sind an unserer Abschlussschwäche gescheiter und hatten zum Ende Glück.“
Frank Mühlner: „Wollten unbedingt gewinnen, hat nicht geklappt. Müssen Fehler bei uns suchen.“
 
Statistik-BSV: Szott, Zenner; Rösike (2), Kracht, Pavlovic (2/1), Bolze (1/1), Felsberger (1), Nagy, Stojkowska (1), Schlegel (2), Choinowski (5), Pester (1), Ertl (2)
Strafzeiten:  Rödertal 6   - BSV 3
Strafwürfe:  Rdertal 3/3 - BSV 6/2
Zuschauer:  620
Schiedsrichter: Susann Kruska, Sarah Lange    Kampfgericht: Michael Göbel, Madlen Hahn


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