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BSV erobert mit couragierter zweiter Halbzeit Aufstiegsrang

09. März 2015  I  Spielbericht BSV Sachsen Zwickau 1

Auswärtssieg bei Borussia Dortmund
Mit einem 21:25 (12:8) Erfolg kehrten die Damen des BSV Sachsen Zwickau, vom Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund zurück. Damit verlängerten sie die Misserfolgsserie des BVB auf vier Spiele und schubsten sie vom zweiten Tabellenplatz. Erfolgreichste Torjägerin war Petra Starcek mit 8/2 Treffern.

Erste Halbzeit zu unkonzentriert
Zwar erzielte der BSV nach 153 Sekunden durch Jenny Choinowski das erste Tor und damit die erste Führung im Spiel, doch für die nächsten 40 Minuten sollte, dass die einzige Führung für die Zwickauerinnen gewesen sein. Lange Zeit sah es nicht nach einem Happyend für die BSV-Damen und ihre zahlreich mitgereisten Fans aus. Die Aggressivität in der Abwehr und die Anspiele am Kreis waren nicht das was sich die  Westsächsinnen vorgenommen hatten. So verwundert es auch nicht, wenn Trainerin Daniela Filip einschätzt: „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht richtig zugepackt.“ Nach dem sie in den ersten Minuten noch den Anschluss halten konnten, gelang des dem BVB beim Stand von 6:3 in der 12. Minute sich ein wenig abzusetzen. Danach erkämpfte sich die Zwickauerinnen immer wieder die Chance zum Anschluss. Vergaben diese aber zu hektisch. Außerdem bekam die Borussia immer wieder Siebenmeter zugesprochen. Die Treffer zehn bis zwölf erzielten die Schwarz-Gelben vom Siebenmeterpunkt. Im gesamten Spielverlauf erhielten sie neun mal die Gelegenheit sich im Duell mit der Torhüterin zu messen.

Umstellung in der Abwehr zahlt sich aus
Mit dem Seitenwechsel stellte Daniela Filip ihr Team auf eine 6-0 Deckung um. An dieser biss sich das Ruhrpottteam, ein ums andere mal, die Zähne aus. In den zweiten 30 Minuten gelangen dem BVB nur sechs Treffer aus dem Spiel heraus. Der BVB-Sympathisant und 60-fache deutsche Nationalspieler Werner Bartels erkannte bereits nach fünf Minuten der zweiten Hälfte, dass dieses Spiel zugunsten der Gäste kippen würde, obwohl sein Team da noch mit 14:11 führte. Bei den BSV-Fans war dies acht Minuten später zu spüren, als sie den 14:14 Ausgleich durch Petra Starcek mit einer La-Ola-Welle feierten. Zwischen der 34. und 48. Minute traf der BVB nur noch vom Siebenmeterpunkt und da die Rot-Weißen ihre Chancen nun cleverer nutzten und mit verdeckten Würfen aus der zweiten Reihe, ein ums andere Mal die BVB-Torhüterin überwanden, geriet deren Team ins Hintertreffen.

In der Schlussphase belohnt sich der BSV
Bis zum 17:17 in der 49. Minute konnte die Borussia das Spiel trotzdem offen gestalten. Dann konnte sich der BSV auch mit glücklichen Treffern ein wenig absetzen und die Dortmunderinnen verloren allmählich die Nerven. Nach dem in der 54. Minute Maria-Magdalena Neagoe einen Siebenmeter erfolgreich abwehrte und eine Minute später die Dortmunderin Saskia Weisheitel die rote Karte sah, war der Bann endgültig gebrochen. Nun beschenkten die Gastgeberinnen den BSV mit ganz verzweifelten Versuchen. So wurde zwei Minuten vor Ende, bei vier Toren Rückstand, die Torfrau zugunsten einer zusätzlichen Feldspielerin heraus genommen. Da sie übereifrig jedoch den Ball verspielten, konnte der BSV auch noch aufs leere Tor schießen. So wurde es am Ende eine klare Angelegenheit und dem BVB nützte es auch nichts mehr, dass Sabrina Richter in letzter Sekunde einen Siebenmeter im zweiten Anlauf zum 21:25 Endstand verwandeln konnte. Die Revanche für die bittere Hinspielniederlage war gelungen und so freute sich Daniela Filip über „eine klasse mannschaftliche Leistung“ und feierte mit den Spielerinnen und den mitgereisten Fans noch ein paar Minuten in der Halle Wellinghofen. (rh)

BSV: Kurzke, Neagoe, Hessel, Starcek (8/2), Aleksandraviciute (3), Kallenberg, Kracht, Stein (1), Martinkova (3), Hopp, Pruß (4), Bachrata (4), Choinowski (2)


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Spielplan BSV I

19. November 2017  I  16:00 Uhr

Kurztabelle BSV I

  Pl   Team   Pkt  
  1   Kurpfalz Bären   13:3  
  2   HL Buchholz..   12:2  
  3   FSG Mainz..   10:4  
  ...  

Stand: 18.11.2017  I  00:04 Uhr Mehr

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