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Abwehr muss mehr Biss zeigen

14. Dezember 2018  I  In der Presse

Freie Presse von Thomas Croy

Im letzten Spiel des alten Jahres sind die Zwickauer Zweitliga-Handballerinnen wieder mal zum Gewinnen verdammt. Angesichts der wenig erfreulichen Tabellensituation zählt für die Sachsen nur ein Sieg.

Zwickau. Wer mit dem Rücken zur Wand steht, kann sich nicht aussuchen, welchen Gegner es zu schlagen gilt. Auch wenn der BSV Sachsen als Drittletzter der 2. Bundesliga (6:16 Punkte) am Sonnabend gegen den Tabellenfünften VfL Waiblingen (12:10) von der Papierform her als Außenseiter gilt, kann Zwickau es sich schlicht nicht leisten, die seit Wochen anhaltende Negativserie weiter fortzusetzen. "Wir müssen gewinnen. Wir brauchen die zwei Punkte, um den Kontakt zum Mittelfeld zu halten", betont Trainer Rüdiger Bones. "Das ist die Aufgabe, der müssen wir uns stellen."
Der BSV muss sich anders präsentieren als vergangene Woche beim Spitzenreiter in Ketsch, als man wie zuvor in Harrislee eine deftige Niederlage kassierte. "Wir müssen aggressiver decken, die Zweikämpfe annehmen, konsequent führen und gewinnen", fordert Bones. "Hinten brauchen wir klare Absprachen. Und vorn müssen wir unsere Torchancen besser nutzen." Im letzten Heimspiel gegen die Füchse Berlin hat das phasenweise gut geklappt, obwohl den Muldestädterinnen der Lohn versagt geblieben ist.
Der Vorjahresachte VfL Waiblingen, der die Spielgemeinschaft mit dem SC Korb beendet hat, konnte sich im vorderen Mittelfeld etablieren. Mit dem jungen Dänen Nicolaj Bredekjær Andersson verpflichtete man einen unverbrauchten Trainer aus dem Ausland. "Die spielen einen flotten Handball", meinte Rüdiger Bones nach der Video-Analyse der Spielmitschnitte des Kontrahenten. Neu im Kader sind die Luxemburger Außenspielerin Tina Welter (vom Konkurrenten Trier) und die niederländische Torhüterin Mandy Hoogenboom (Rosengarten),
Erfolgreichste VfL-Torjägerinnen sind Lea Gruber (48), die Ex-Zwickauerin Monika Odrowska (47/17) und Vanessa Nagler (45/11). Der BSV-Trainer weiß um die Stärken des Gegners. Er glaubt jedoch fest daran, dass seine Schützlinge dem ihre Tugenden entgegenstellen können. "Entscheidend wird sein, wie wir unser Spiel umsetzen. Wir müssen disziplinierter spielen und dürfen nicht so viele Fehler machen", unterstreicht Rüdiger Bones.
In der vergangenen Saison gab es am 17. Februar gegen Waiblingen einen knappen 28:27-Heimerfolg. Ein Sieg vor Weihnachten wäre nicht nur wichtig, um das alte Jahr mit einem positiven Resultat zu beenden, sondern auch, um besser gestimmt die Aufgaben im neuen Jahr anzupacken. "Wir werden noch mal alles raushauen, um die Punkte in Zwickau zu behalten", verspricht der BSV Sachsen auf seiner Facebook-Seite. Und wirbt für eine volle Halle: "Bringt Freunde, Bekannte und alle mit, die ihr kennt, damit wir zusammen mit euch nochmal ein Feuerwerk abbrennen können."

Ab 11.30 Uhr bestreitet unsere C-Jugend das Spitzenspiel in der Sachsenliga gegen die SG Rödertal/Radeberg und 14.00 Uhr muss die B-Jugend gegen das Team aus Hoyerswerda ran.




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