News

C-Jugend belegt Platz vier bei der Nordostdeutschen Bestenermittlung

07. Mai 2019  I  In der Presse

C-Jugend belegt Platz vier bei der Nordostdeutschen Bestenermittlung

Zum Abschluss einer erfolgreichen Saison sprang für die C-Jugend noch einmal ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis heraus. Nach einer unglücklichen 33:34 (12:13) –Niederlage nach Verlängerung und insgesamt 16 Siebenmetern gegen den Rostocker HC belegten die BSV-Mädels den undankbaren vierten Platz bei der Nordostdeutschen Bestenermittlung, dem sogenannten „Cup der Landesmeister“, in Berlin. Das Turnier, das die sieben Landesmeister aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie den Vizemeiser aus Berlin zusammenbrachte, gewann der Berliner Titelträger vom TSV Rudow.

Die Zwickauerinnen, die nach dem Frankfurter HC das jüngste Team stellte und allen Gegnern körperlich unterlegen war (gerade die „Nordländern“ brachten Rückraumspielerinnen mit Gardemaß auf die Platte), trafen in der Vorrunde im ersten Spiel auf den Schleswig-Holstein-Meister vom TSV Nord Harrislee. Beiden Mannschaften merkte man den gegenseitigen Respekt an und es dominierten die Abwehrreihen. Keine Mannschaft konnte sich anfangs entscheidend absetzen, ehe die Norddeutschen eine Zwickauer Torflaute Mitte der zweiten Hälfte zur 13:10-Führung nutzten und am Ende einen 13:11-Erfolg für sich verbuchen konnten. Im zweiten Spiel war der Berliner Meister TSV Rudow der Gegner der Sächsinnen. Ausgerechnet an diesem Tag leisteten sich die BSV-Mädels ihre schlechteste Saisonleistung. Auch der Gegner zeigte nicht viel mehr, so dass es ein Spiel auf Augenhöhe mit wechselseitigen Führungen war, ehe der Gastgeber die Schwächephase schlussendlich zum 15:12-Erfolg nutzte. An sich war mit zwei Niederlagen der Traum vom Halbfinale ausgeträumt. Doch zeigte sich jetzt die Ausgeglichenheit des Teilnehmerfeldes. Vor dem letzten Spiel des BSV gegen den Hamburger Meister SG Hamburg-Nord war tatsächlich die Chance da, bei einem Erfolg mit mindestens drei Toren Unterschied gegen die Hamburger, die bei einem Erfolg oder einer Niederlage mit weniger als drei Toren selbst im Halbfinale gestanden hätten, in die Runde der besten Vier einzuziehen. Lag es am Kaffee während der Spielpause oder an der Aussichtlosigkeit der Situation gegen einen körperlich haushoch überlegenen Gegner oder vielleicht doch an den Worten der Trainer und ein paar vorgenommenen Positionswechseln: die BSV-Mädels spielten sich nach anfänglichem 1:3-Rückstand wie in einen Rausch. Alles, was vorher nicht ging, gelang auf einmal, Maja Wehner vernagelte ihr Tor und mit einem 22:10 gelang nicht nur der höchste Sieg des Turniers, sondern auch der Einzug ins Halbfinale.

Dort traf man am Sonntag auf den Gastgeber, den Berliner TSC. Auch hier legte der BSV los wie die Feuerwehr und führte 3:0, ehe die Gastgeber langsam ins Spiel fanden und auch ausgleichen konnten. Trotzdem führten die Gäste zur Halbzeit mit einem Tor. Nach dem Wechsel gelang dem TSC innerhalb von fünf Minuten eine 3-Tore-Führung, die der BSV nicht mehr aufholen konnte. In dieser Phase haderten die Gäste mehrfach mit mancher Schiedsrichterentscheidung und am Ende stand ein 20:17 für den TSC.

Im Spiel um Platz drei stand man dem Rostocker HC gegenüber. Es entwickelte sich ein hochklassiges, gerade in der Anfangsphase extrem schnelles und extrem spannendes Spiel mit ständig wechselnden Führungen. Auch mehrfache Drei-Tore-Führungen auf beiden Seiten waren kein Garant für den Erfolg. Trotzdem hatten die Zwickauerinnen Sekunden vor dem Ende eine Chance auf den Siegtreffer, die nicht genutzt werden konnte, so dass es in 2 x fünf Minuten Verlängerung ging. Und immer noch nicht merkte man beiden Mannschaften irgendeinen Kräfteverschleiß an. Kurz vor Ende der ersten Hälfte der Verlängerung kassierte Cara Herfurth dann eine rote Karte, was die Zwickauer Mädels auch wegsteckten und kurz vor dem Ende den erneuten Ausgleich erzielten. So musste das Siebenmeterwerfen entscheiden. Auch hier zeigten sich beide Teams extrem sicher, so dass nach 16 Siebenmetern erst ein technischer Fehler beim Ausführen ausgerechnet erneut durch die jüngste Zwickauerin Finia Wolf den Sieg für Rostock brachte.

Nach den ersten Tränen überwog dann doch der Stolz, dass man mit allen Mannschaften auf Augenhöhe agierte, in jedem Spiel die Chance auf den Sieg hatte und dann nur Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage entschieden haben.




Zurück



Spielplan BSV I

31. August 2019  I  19:30 Uhr

Kurztabelle BSV I

  Pl   Team   Pkt  

Stand: 30.06.2019  I  23:59 Uhr Mehr

Partner

Links zu unseren Partnern