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Kurzfristiger Pavlovic-Ausfall konnte nicht kompensiert werden

14. Januar 2019  I  In der Presse

Erschienen am 14.01.2019
Reiner Thümmler

Zur Rückkehr von Norman Rentsch hätte sich gewiss nicht nur der neue Trainer ein besseres Ergebnis gewünscht.

Der BSV Sachsen Zwickau hat die 14. Punktspielpartie gegen den 1. FSV Mainz 05 klar mit 23:30 (8:16) verloren. Vor der Rekordkulisse von 620 Zuschauern in der Erich-Glowatzky-Halle Fraureuth, in der das Spiel nach der Sperrung wegen Witterungsbedingungen in Neuplanitz um einen Tag verlegt wurde, trumpfte der Tabellenvierte aus Mainz gewaltig auf.

Der BSV musste auf Katarina Pavlovic verzichten, die sich am Donnerstag im Training einen Mittelfußbruch zugezogen hatte. Dies war natürlich ein enormes Handicap, weil damit die zweitbeste BSV-Werferin mit 80 Toren fehlte.
"Ein Dank an die Zuschauer, es war eine tolle Kulisse und eine gute Unterstützung. Wir konnten die guten Leistungen vom Bremer Spiel nicht mit rübernehmen. Wir hätten unseren Plan individuell taktisch besser lösen müssen. Wir haben uns auskontern lassen", gestand BSV-Trainer Norman Rentsch.

Gästetrainer Thomas Zeitz: "Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Die Deckung war stark, und wir konnten uns schon in der ersten Halbzeit absetzen. Nach der Pause waren wir sogar mit zehn Toren weg."
Der Tabellenvierte aus Rheinland-Pfalz trumpfte bereits in der ersten Halbzeit enorm auf. Nur einmal konnte der BSV in Führung gehen - beim 1:0 durch Jenny Choinowski. Bereits nach dem 3:6 (12.) nahm der Zwickauer Trainer die erste Auszeit. Eine sehr stabile Mainzer Abwehr und schnelle Konterangriffe waren die Trümpfe der 05er. Nachdem auch der Mainzer Coach Thomas Zeitz beim 7:11 (24.) eine Auszeit genommen hatte, erzielten die ganz in Rot gekleideten "Meenzer Dynamites" fünf Tore hintereinander. Die beiden Außenstürmerinnen Carina Gangel (5) und Denise Großheim (3) warfen in dieser Zeit 50 Prozent der Gästetore.

BSV-Kapitänin Jenny Choinowski: "Wir hatten uns mehr vorgestellt, dafür waren wir heute nicht konsequent genug in der Abwehr und im Angriff. Wir haben leichtfertig zu viele Bälle verloren und dadurch Kontertore kassiert. Das war ausschlaggebend. In der ersten Halbzeit haben wir es versäumt, unsere Tore zu machen. Die Überzahlsituationen konnten wir auch nicht nutzen." Die 29-Jährige war mit insgesamt acht Toren, davon sechs verwandelten Siebenmetern, die beste Werferin bei den Zwickauerinnen.
Isa-Sophia Rösike sah nach ihrer dritten Zeitstrafe in der 57. Minute die Rote Karte. Nach einem zwischenzeitlichen 11-Tore-Rückstand (18:29/52.) konnte der BSV den Abstand noch etwas reduzieren und wenigstens die zweite Halbzeit gewinnen. In der Tabelle bleibt Zwickau an drittletzter Stelle.


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