Stefanie Hopp Foto: Ralph Koehler / propicture

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BSV verliert trotz viel Courage gegen die Füchse aus Berlin

03. Dezember 2018  I  In der Presse

Freie Presse –Reiner Thümmler

Ein erleichterter Gegner und hängende Schultern bei den Zwickauerinnen: Ein intensives Spiel mit vielen Fehlern, aber auch vielen Toren ging verloren.

Zwickau.   Die Handball-Frauen des BSV Sachsen Zwickau müssen weiter auf ihren dritten Saisonsieg in der 2. Bundesliga warten. Gegen die Füchse Berlin Reinickendorf bezogen die Zwickauerinnen mit 30:32 (11:12) ihre sechste Niederlage im zehnten Spiel und bleiben in der Abstiegszone. Über die Rückstände von 2:5 (9.) und 6:8 (19.) gelang den BSV-Mädels später drei Treffer hintereinander. Als Stefanie Hopp das 9:8 markierte, war das die erste Führung für den BSV im Spiel und zugleich das 250.Saisontor. "Ich habe davon nichts gewusst. Es ist mir egal, wer die Tore macht. Natürlich freue ich mich über diesen Treffer", sagte die 23-Jährige, die seit 2014 beim BSV ist. "In der ersten Halbzeit hatten wir gute Spielzüge, aber einige Male Pech. Nach der Pause war das Rückzugsverhalten nicht in Ordnung. Es ist ausbaufähig. Die Gäste aus Berlin wirkten dynamischer mit ihrer schnellen Spielweise. Nach der Niederlage müssen wir jetzt den Kopf nach oben nehmen. Bei den Kurpfalzbären haben wir nächste Woche nichts zu verlieren. Letzte Saison haben wir dort mit einem Tor gewonnen".
Im Verlaufe des Spieles verzeichneten die Gastgeberinnen durch Jenny Choinowski (3., 45.) und Katarina Pavlovic (5., 30.) insgesamt vier Lattentreffer, was sich rächte. "Leider hatten wir in der ersten Halbzeit zu viel Respekt und waren in der Abwehr nicht konsequent. Später war es besser. Gegen Ende machen wir einfache Fehler. Es war manchmal zu viel Hektik drin. Man muss ab und an etwas ruhiger agieren", gestand BSV-Trainer Rüdiger Bones. Zwischen der 50. und 56. Minute sahen die nur 315 Zuschauer 14 Tore. In den zweiten 30 Minuten waren es insgesamt beachtliche 39 Treffer. Sechsmal führte der BSV mit einem Tor, doch es reichte nicht. Trotz einer überragenden Leistung von Kapitänin Jenny Choinowski, die 13Treffer erzielte und auch alle fünf Siebenmeter sicher verwandelte, nahmen die Füchse die Punkte mit.
BSV-Coach Bones zog die 29-jährige "Choi" von Linksaußen nach der Pause ab und beordnete sie in die Mitte, wo sie sehr erfolgreich war. "Eine Spielerin von dieser Qualität ist zu wenig", ergänzte Bones.
Die neue BSV-Präsidentin Sylvia Wössner resümierte: "Spielerisch hat mir der BSV besser gefallen als Berlin. Es gab viele technische Fehler auf beiden Seiten. Insgesamt ist unser Kader groß genug. Wir hatten zuletzt einige krankheitsbedingte Ausfälle und das macht sich bemerkbar. Jenny Choinowski hat ein super Spiel gemacht auf allen Positionen." Die 20-jährige Alice Pester vom BSV sah nach ihrer dritten Zeitstrafe die rote Karte (43.) und musste zuschauen. Gäste-Trainer Neto da Silva Miranda: "Es gab zwei unterschiedliche Halbzeiten. Wir sind sehr froh, dass wir es am Ende geschafft haben."
Statistik-BSV: Zenner, Szott; Müller, Rösike, Kracht (3), Herr (1), Pavlovic (3), Hopp (1), Bolze (5), Nagy (5), Choinowski (12/5), Pester,


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Spielplan BSV I

08. Dezember 2018  I  18:00 Uhr

35 : 23

Kurztabelle BSV I

  Pl   Team   Pkt  
  1   Kurpfalz Bären   22:2  
  2   HL Buchholz..   18:0  
  3   TV..   18:4  
  ...  

Stand: 09.12.2018  I  11:51 Uhr Mehr

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