Ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen von Trainerin Corina Cupcea Foto: Ralph Koehler/propicture

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Vor dem Spiel in Gröbenzell - Trainerin ist stolz auf ihr Team

27. April 2018  I  In der Presse

Es ist keine dankbare Aufgabe, beim Tabellenletzten anzutreten. Jeder erwartet einen Sieg. Zwei Punkte wären für den BSV auch dringend notwendig. Doch es wird ein hartes Stück Arbeit in Oberbayern.

Von Thomas Croy
erschienen am 27.04.2018

Zwickau/Gröbenzell. Corina Cupcea ist stolz auf ihre Mannschaft. Als sie Mitte November beim Handball-Zweitligisten die Nachfolge von Trainer Marko Brezic antrat, hatte der BSV Sachsen nur drei Zähler auf dem Konto. Viele hatten Zwickau damals schon abgeschrieben. "Unser Ziel war es, erstmal raus aus dem Keller zu kommen", erinnert sich Cupcea, unter deren Leitung 18 Zähler hinzugekommen sind.

Mit vier Punkten Vorsprung zum Abstiegsplatz sind die Muldestädterinnen vier Spieltage vor Saisonende zwar noch nicht gerettet, aber sie haben es selbst in der Hand, indem sie nicht nachlassen und weiter punkten. Von der Papierform her ist morgen ein Sieg beim HCD (Handballclub Damen) Gröbenzell, der mit 9:39 Punkten am Tabellenende rangiert, eigentlich Pflicht. Hochmut ist jedoch fehl am Platz. "Ich unterschätze die nicht", betont Corina Cupcea. "Klar fahren wir dorthin, um die zwei Punkte mitzunehmen, aber das wird nicht so einfach."

Das Team aus der größten Gemeinde des Landkreises Fürstenfeldbruck hat in diesem Jahr zu Hause gegen Nürtingen (26:25), Waiblingen-Korb (29:28) und Berlin (36:27) gewonnen, gegen Bremen remis gespielt (33:33) und vorige Woche in Halle-Neustadt nur knapp verloren (24:26). "Die spielen befreit auf. Die haben keinen Druck mehr", nennt Cupcea als Erklärung. "Bei denen ist der Knoten geplatzt." Wenn auch zu spät, um noch die Klasse zu halten.

Beim Turnier um den Lotto-Cup haben beide Mannschaften schon zweimal die Klingen in Ludwigsburg gekreuzt. In der 2. Bundesliga standen sich Zwickau und Gröbenzell erst einmal gegenüber. In der Hinrunde feierte der BSV Sachsen am 9. Dezember mit dem 30:23-Erfolg zwei Punkte zum zweiten Advent und das Ende einer langen Sieglos-Serie. Um auch das Rückspiel zu gewinnen, bedarf es einer ebenso starken kämpferischen Leistung wie vor einer Woche gegen Beyeröhde (27:22). Die Fehler aus jenem Spiel, die Anlass zu Kritik boten, wurden intern ausgewertet. "Das wird man nie komplett abschalten können", weiß die Trainerin. "Es geht nur darum, sie zu minimieren."
Ein Zwickauer Sieg wäre wichtig, denn die Mitkonkurrenten Trier (gegen Herrenberg) und Hannover/Badenstedt (gegen Kirchhof) spielen daheim, Bremen gastiert beim Tabellennachbarn Nürtingen.


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