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Spaß bei Spielübungen mit Stars

09. September 2017  I  In der Presse

Zwei Nationalspielerinnen und aktive Handballer aus der Region kamen gestern nach Wilkau-Haßlau, um gemeinsam mit jungen Talenten zu trainieren.
Von Andreas Wohland
erschienen am 09.09.2017

Wilkau-Haßlau. 40 Mädchen und Jungen der Wilkau-Haßlauer Dittesschule haben gestern etwas erlebt, um das sie sicherlich viele ihrer Altersgenossen beneiden. Mit Meike Schmelzer und Dinah Eckerle waren gleich zwei Mitglieder der deutschen Handballnationalmannschaft an die Bildungseinrichtung gekommen, um einen Vormittag lang mit den Steppkes zu trainieren.
Unterstützt wurden sie dabei von zwei Spielerinnen des BSV Sachsen Zwickau, zwei Spielern des EHV Aue und Trainern. Damit die Dritt- und Viertklässler ein Gespür für den Handballsport bekamen, standen neben Wurftraining und dem richtigen Ballgebrauch auch einige Koordinationsübungen auf dem Programm. Alles natürlich kindgerecht und auf eine spielerische Art.
Für die zehnjährige Camille war der Besuch der Handballgrößen ein tolles Erlebnis. "Ich finde es schön, wenn solche bekannten Sportler zu uns in die Schule kommen und mit uns trainieren. Im Sportunterricht haben wir auch schon mal Handball gespielt. Das fand ich schön, aber ich selbst mag eher den Tanzsport", gibt die Viertklässlerin unumwunden zu. Kein Beinbruch, wenn nicht alle laut Hurra rufen. "Hauptsache es macht Spaß", meint zumindest Klassenlehrerin Kathleen Schramm. "Es geht ja um mehr. Unter anderem auch das gemeinsame Erleben und das Teamgefühl." Die Dittesschule hatte sich bereits zweimal für die Auswahl zum AOK-Star-Training beworben. Stets umsonst. "Aus heutiger Sicht habe wir den Fehler begangen, uns mit einem 'normalen' Schreiben zu bewerben. In diesem Jahr wählten wir einen etwas anderen Weg. Ich habe mit meiner Klasse ein kleines Buch mit Gedichten und Bildern zum Thema Handball gestaltet", sagte Kathleen Schramm. Und das kam prima an. In Anbetracht der Vielzahl von Schulen, die vom Gemeinschaftsprojekt der AOK mit dem DHB zu profitieren hofften, fast ein traumhafter Erfolg. Denn bundesweit wollten über 1200 Schulen einen Schnuppertrainingstag ergattern. 22 wurden ausgewählt. Darunter die Wilkau-Haßlauer Schule, die als einzige in ganz Sachsen in den Genuss der hochkarätig besetzten Veranstaltung kam.
Nationalspielerin Meike Schmelzer vom Thüringer HC sieht das Star-Training keineswegs als leidige Pflichtveranstaltung. "Im Gegenteil. Es ist einfach schön zu erleben, wie viel Spaß die Kinder am Handball haben und mit welcher Begeisterung sie bei der Sache sind. Nur darum geht es heute", betont die 24-Jährige. Trotz des Aktionsnamens sieht sie sich nicht als Star. "Die Kinder sollen sehen, dass wir nicht irgendwie abgehoben, sondern ganz nahe an ihnen dran sind. Wenn der eine oder andere in uns ein Vorbild sieht, ist das in Ordnung, aber die Bezeichnung Star mag ich persönlich nicht." Ganz nah an den Steppkes dran war auch BSV-Spielerin Nadja Bolze. "Der Spaß steht bei so einer Sache klar im Vordergrund. Entdeckt dabei eines der Kinder seine Begeisterung für den Handball - umso besser", sagt die 27-Jährige.


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19. November 2017  I  16:00 Uhr

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