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Corina Cupcea nimmt Abschied

11. Oktober 2015  I  Neuigkeiten

Mit ihrem Jahrhundert-Tor für die Zwickauer Handballerinnen hat sie einen Platz im Geschichtsbuch und den Herzen der Fans sicher. Als Co-Trainerin steht sie allerdings nicht mehr zur Verfügung.
 
Von Thomas Croy
erschienen am 10.10.2015 in der Freien Presse / Ergänzungen vom BSV Sachsen Zwickau
 
Zwickau. Corina Cupcea ist eine Institution im Zwickauer Handball. Seit ihrem Wechsel vom TSV Vaterstetten (Regionalliga Süd) an die Mulde im Sommer 2006 war die Rumänin eine Leistungsträgerin des Zweitligisten BSV Sachsen. Nach einer Knieverletzung nahm sie als Trainerin die zweite Vertretung unter ihre Fittiche und rückte 2012 als Co-Trainerin der "Ersten" an die Seite von Norman Rentsch. Eigentlich ist sie vom Neuplanitzer Parkett gar nicht mehr wegzudenken. Und doch wird ihren Platz künftig jemand anderes einnehmen müssen.
 
Familie und Beruf gehen vor
 
Corina Cupcea, die 2011 ihr Architektur-Studium beendete und voll im Berufsleben steht, musste schon seit dem vergangenen Jahr kürzer treten, weil sie dem Verein wegen ihrer erweiterten Arbeitsaufgaben nicht mehr ständig zur Verfügung stehen konnte. Nun lasten auch noch gravierende Erkrankungen ihrer Eltern auf der 34-Jährigen. Deshalb hat sie sich schweren Herzens entschlossen, ihren Co-Trainer-Job aufzugeben. "Ich springe gern ein, wenn mal Not am Mann ist, aber das kann keine dauerhafte Lösung sein", betont Corina Cupcea. Den Platz im Geschichtsbuch und beim Internet-Videoportal Youtube hat sie schon mit ihrem "Handballtor des Jahrhunderts" sicher. Am 16. Februar 2008 erzielte sie im Heimspiel gegen Waiblingen mit einem Distanzwurf vom eigenen Kreis in letzter Sekunde den Siegtreffer zum 31:30.
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Der BSV sagt DANKE
Mit diesem Artikel werden die Verdienste und die Person - Corina Cupcea -  sehr gut gewürdigt.  „Cori“ hat sich vom ersten Augenblick an mit dem Verein, zudem sie erst im zweiten Anlauf fand,  identifiziert und war stets eine faire Partnerin. Das war sie als Aktive und ist sie als Trainerin. Ihre Entscheidung ist für uns doch ein Schock gewesen, zeigt aber auch gleichzeitig, die Ihr eigene Professionalität. Wenn Sie was macht, dann mit hundert Prozent.
Dem BSV bleibt sie treu, sie wird andere Aufgaben, die besser in ihr Zeitlimit passen, im Verein übernehmen
Wir sagen Danke „Cori“! Aber wie heißt es so schön - die Hoffnung stirbt zu Letzt – die Hoffnung auf eine Rückkehr  zur Trainerbank.
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Lücke schließen wir gemeinsam
 
Trainer Karsten Knöfler hat sich schon darauf eingestellt, dass er vorerst Einzelkämpfer ist. Aber er wird nicht allein gelassen. Claudia Stein, bis zum Mai Kapitän der Mannschaft und gute Freundin von Corina,  hat sofort ihre Hilfe angeboten und wird zu mindestens bei den Heimspielen, den Trainer aktiv  unterstützen. Unsere verletzten Spielerinnen werden mit der Erledigung von Sonderaufgaben alles tun um Mannschaft und Trainer nach besten Kräften zu helfen. Auch das Umfeld der Mannschaft rückt zusammen um die Lücke nicht zu groß werden zu lassen.
Die Position von „Cori“ muss mit Sicherheit neu besetzt werden, aber nicht, wie unser Präsident richtig sagte,  auf Teufel komm raus.


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