Jiri Tancos / Foto: Ralph Köhler; propicture

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Interview mit Jiri Tancos

11. April 2014  I  Neuigkeiten

Im Februar gab der BSV den Nachfolger von Norman Rentsch als Trainer der ersten Mannschaft bekannt: Jiri Tancos wird ab der kommenden Saison das Zwickauer Team übernehmen. Im Interview schildert er seine Eindrücke der Mannschaft und spricht die ehrgeizige Ziele der neuen Spielzeit an.

Jiri, Du bist im Februar als neuer  BSV-Trainer für die kommende Saison verpflichtet worden. Wie ist der Verein damals an Dich herangetreten bzw. wie kam der Kontakt zustande?

Jiri: Der BSV ist über einen Spielerberater an mich herangetreten, der mich dann darüber informiert hat, dass der Verein einen neuen Trainer für die erste Mannschaft sucht. Es gab anschließend ein erstes Treffen mit Hendrick Schädlich, Isa Glaser und Volker Schneider. Auch meine Frau war dabei. Danach hat man mir dann mitgeteilt, dass man gerne mit mir zusammenarbeiten würde.


Was waren die wichtigsten Gründe für Dich, das Angebot des BSV wahrzunehmen?

Jiri: Der Hauptgrund war der Reiz, ein Team in der 2. Bundesliga zu trainieren, das zudem die Ambition hat, in die 1. Bundesliga aufzusteigen. Wichtig waren neben den sportlichen Bedingungen auch meine zwischenmenschlichen Eindrücke vom BSV. Und mich hat auch die große Unterstützung von Seiten der Fans beeindruckt.


Beobachtest Du die Spiele und das aktuelle Geschehen des BSV in der 2. Bundesliga? Welchen Eindruck macht das Team derzeit auf Dich?

Jiri: Ich habe zuletzt die zwei Spiele gegen den HC Rödertal sowie gegen die HSG Bad Wildungen Vipers mit verfolgt. Mir hat vor allem die 6-0-Abwehr gegen Rödertal gut gefallen, aber auch die 3-2-1-Variante im Spiel gegen die Vipers. Und auch der unbedingte Einsatz und Siegeswille war zu sehen.


Zuletzt wurden einige junge Talente zur Verstärkung des Teams verpflichtet. Bist Du bei solchen Planungen für die Zukunft bereits mit eingebunden?

Jiri: Bei den zuletzt verpflichteten jungen Spielerinnen nicht, auch wenn ich diese Personalien positiv registriere. Es ist immer interessant, mit jungen Talenten zu arbeiten, auch wenn klar sein muss: Talent macht vielleicht 30 Prozent von dem aus, was man auf dem Parkett bringt. Der Rest ist Arbeit und Schinderei. Ich bin bereit, den Mädels alles beizubringen, was ich kann. Bei anderen Planungen, die noch laufen, bin ich allerdings bereits mit eingebunden. Aber dazu möchte ich noch nicht so viel sagen.


Es wurde während der Saison gelegentlich mit einem Aufstieg in die 1. Liga geliebäugelt. Inzwischen ist das kein Thema mehr. Bist Du froh, dass Du damit jetzt Planungssicherheit hast?

Jiri: Ich kann nicht sagen, dass ich jetzt froh darüber bin, aber ich war natürlich auf beide Varianten vorbereitet. Für mich lautet somit das Ziel, in der kommenden Saison den Aufstieg zu schaffen. Demnächst haben wir erst einmal Zeit, uns – d.h. das Team und ich – näher kennen zu lernen und die Mannschaft für die Zukunft weiter zu stabilisieren.


Wie läuft es derzeit für Dein aktuelles Team in Freiberg? Welche Ziele willst Du bist zum Saisonende noch erreichen?

Jiri: Momentan sind wir in der Mitteldeutschen Oberliga auf Platz 7. Wichtig ist für mich, mich würdevoll zu verabschieden mit der Mannschaft und von unseren Zuschauern. Vor allem das noch ausstehende Heimspiel wollen wir gewinnen und wenn möglich auf Platz 7 oder 8 bleiben.


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