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Dämpfer für den BSV Sachsen

03. Februar 2020  I  In der Presse

Von Alexander Bertram

Nach neun Spielen ohne Niederlage sind die Zweitliga-Handballerinnen aus Zwickau am Sonnteg erstmals wieder leer ausgegangen.Bei der 21:20 Niederlage haderte der Trainer vor allem mit der Leistung im Angriff.


Zwickau.

Das Sachsenderby zwischen dem HC Leipzig und dem BSV Sachsen Zwickau stand am 17. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga unter besonderen Vorzeichen. Denn BSV-Trainer Norman Rentsch war selbst drei Jahre Trainer in Leipzig und holte 2016 mit dem HC sogar den DHB-Pokal. Am Ende des Tages wurde es für den 40-Jährigen jedoch ein unschönes Wiedersehen, da seine Mannschaft nicht die erwartete Leistung abrufen konnte und mit 20:21 (9:11) verlor. "Wir haben heute einfach nicht unser bestes Spiel gemacht", fasste Norman Rentsch die Partie kurz zusammen.

Das Spiel in Leipzig wurde von etwa 80 mitgereisten BSV-Fans in der Sporthalle Brüderstraße verfolgt. "Für mich war es gar nicht so besonders, wieder hier zu sein. Eher hat mich gefreut, dass die Halle voll ist und auch allerhand Zwickauer mit angereist sind", sagte Rentsch. Die insgesamt 612 Zuschauer sahen zwar eine BSV-Mannschaft, die schnell durch Jenny Choinowski in Führung gehen konnte. Doch die in der Tabelle auf Platz 9 liegenden Handballerinnen des HC Leipzig fanden gegen den Dritten schnell in die Partie und konnten zügig mit 4:2 in Führung gehen (10.). In der Folge lief der BSV stets einem Rückstand hinterher. Kurz vor der Pause hatten die Zwickauerinnen die Möglichkeit zum Ausgleich, doch die Chance scheiterte an einem Fehlpass, den die Leipzigerinnen zur 11:9 Pausenführung ausnutzten. "Da waren heute auch einfach Unkonzentriertheiten dabei, die wir abstellen müssen", sagte der Zwickauer Trainer.

Charley Zenner bekam nach ihrer langen Pause wie zuletzt auch schon im Spiel gegen Lintfort wieder Einsatzzeiten. Und die Zwickauer Torhüterin war es auch, die ihre Mannschaft mit zwei tollen Paraden im Spiel hielt und die Leipzigerinnen beim Stand von 16:13 nicht davonziehen ließ. Doch ihre Mitspielerinnen nutzten dies nicht konsequent aus. Das lag zum einen am teilweisen unkonzentrierten Passspiel, zum anderen aber auch an der hervorragend aufgelegten Leipziger Torhüterin Ellen Janssen, die völlig zu Recht zur Spielerin des Spiels gewählt wurde. "Mit der Abwehr können wir im großen und ganzen zufrieden sein, auch wenn ich keine einzelnen Spielerinnen hervorheben möchte. Unser Problem lag heute vor allem im Angriff. 20 geworfene Tore sind einfach zu wenig", so Norman Rentsch.

"Wir müssen jetzt schauen, dass wir gegen Herrenberg nächste Woche wieder in die Spur kommen. Dabei sollten wir uns weniger auf die Tabelle, sondern mehr auf den Gegner fokussieren", sagte der BSV-Trainer.





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