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BSV Frauen wünschen sich ein offenes Spiel gegen den Tabellenersten

17. Januar 2020  I  Neuigkeiten

Im letzten Spiel der Hinrunde in der 2.Handball-Bundesliga Frauen treffen die Zwickauerinnen auf die Wildcats vom SV Union Halle Neustadt.  Nach dem Sachsenderby am vergangenen Wochenende gegen den HC Rödertal (17:17) trifft der BSV Sachsen Zwickau, als Dritter (22:6 Punkte) in diesem Mitteldeutschen Derby auf den Tabellenersten (27:1 Punkte). Mit Zwickau und Halle treffen die zwei traditionsreichsten Mannschaften der 2.Bundesliga aufeinander.

Die Hallenserinnen sind bisher ungeschlagen, mussten nur gegen den VfL Waiblingen (28:28) einen Punkt abgeben. Nach dem Abstieg aus der 1.Bundesliga nach der Saison 2018/19 gab es doch einen größeren Umbruch im Kader von Trainerin Tanja Logvin. Neun Spielerinnen haben den Verein verlassen, demgegenüber stehen sechs Zugänge. Der bekannteste davon ist Nationalspielerin Saskia Lang, die nach ihrer Zeit beim HC Leipzig nach Rödertal wechselte und zu Saisonbeginn vom THC Erfurt nach Halle kam. Zwei weiterer Zugänge kennen sich in der Sporthalle Neuplanitz auch sehr gut aus. Jenice Funk spielte im Nachwuchsbereich beim BSV, wechselte später zum HC Leipzig, Markranstädt und spielt jetzt für Halle. Auch für Julia Redder ist Zwickau kein unbekanntes Pflaster, spielte sie doch letzte Saison im Zweitspielrecht beim BSV.

Das Team von Norman Rentsch geht realistisch an diese schwere Aufgabe, trotz der bisher sehr erfolgreichen Saison, die eine kleine Euphorie Welle ausgelöst hat, sieht man sich als Außenseiter. Dennoch wird man nichts unversucht lassen dem Favoriten ein Bein zu stellen. Jenny Choinowski, die in dieser Woche ihren Vertrag verlängerte, sieht das so: „Wenn jeder 100 Prozent auf die Platte bringt, dann besteht die Möglichkeit, dass wir vor heimischen Fans auch Halle schlagen. Joy, ist es auch, die seit 2007 in allen Begegnungen der beiden Teams auf der Platte stand.

Ausgehend vom vergangenen Sachsenderby, wo Trainer Rentsch die Abwehrarbeit als sehr positiv bewertete, sieht er diesen Aspekt auch als die beste Grundlage für das Spiel gegen Halle. „Bei der Chancenverwertung müssen wir aber einige „Schippen“ drauflegen und brauchen mehr Überzeugung in unseren eigenen Abschlussaktionen“, so der Trainer. Dabei hat er besonders auf die offensive Abwehr der Gäste in der Vorbereitung Wert gelegt.

Für dieses TOPSPIEL wird ein volles Haus erwartet, es heißt also, zeitiges Kommen sichert gute Plätze. Anpfiff ist wie immer 17:00 Uhr in der Sporthalle Neuplanitz.


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