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Top-Turnier der SG 09 Kirchhof in der Melsunger Stadtsporthalle

08. August 2019  I  In der Presse

HNA/08.08.19 / Marcel Glaser /BSV

Die Handballerinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen sind der Favorit bei der achten Auflage des Heinrich-Horn-Gedächtnisturniers in der Stadtsporthalle Melsungen.

Für die gastgebende SG 09 Kirchhof stellt der Wettkampf eine Standortbestimmung dar, gehören doch fünf Ligakonkurrenten der Denk-Sieben zum Turnieraufgebot. „Das ist ein echter Gradmesser für alle Teams. Nun können alle sehen, wo sie stehen und woran noch gearbeitet werden muss“, sagt SG-Coach Christian Denk. Das gilt besonders auch für die Kirchhoferinnen. „Wir sind in der Findungsphase und haben noch viele Baustellen“, sagt Denk. Vor allem in der Defensive und im Tempospiel nach vorne besteht bei den Grün-Weißen Steigerungsbedarf.

Die besten Chancen auf den Turniersieg dürfte der Bundesliga-Fünfte der vergangenen Saison haben. Leverkusen bewies seine gute Frühform und sicherte sich den dritten Platz beim gut besetzten Witticher Handball-Cup gegen den Champions-League-Sieger von 2016, CSM Bukarest. „Die Stimmung ist klasse und auch die Leistung hat gestimmt“, freute sich Trainer Robert Nijdam. Vier Neuzugänge hat der Niederländer zu integrieren. Die isländische Nationalspielerin Hildigunnur Einarsdottir kam zusammen mit Rechtsaußen Svenja Huber aus Dortmund zu den Werkselfen. Dazu gesellen sich die Rückkehrerinnen Pia Adams (TV Beyeröhde) und Prudence Kindlend (FA Göppingen). Verkraften musste das Team fünf Abgänge, darunter Nationalspielerin Amelie Berger (Bietigheim).

Einen Umbruch hat Bundesligist VfL Oldenburg zu bewältigen, denn mit der 111-maligen Nationalspielerin Angie Geschke (kein neuer Vertrag), Rückraumspielerin Isabelle Jongenelen (Blomberg-Lippe) und Linksaußen Kim Birke (Karriereende) haben drei Leistungsträgerinnen den Verein verlassen. Dafür sind fünf Neuzugänge gekommen, unter anderem die Ex-Kirchhoferin Carina Aselmeyer (Spono Eagles Nottwil/Schweiz). „Wir müssen uns jetzt als Mannschaft finden und dann ganz schnell ein Team bilden“, betont VfL-Trainer Niels Bötel.

Von den sechs Zweitligisten bringt vor allem der SV Union Halle-Neustadt das Potenzial für Überraschungen mit. Der personelle Umbruch beim Bundesliga-Absteiger hält sich in Grenzen, allerdings ist der Kader mit zwölf Spielerinnen recht klein. Mit Neuzugang Danique Boonkamp und Rechtsaußen Swantje Heimburg gehören zwei starke Ex-Kirchhoferinnen zum Team von Trainerin Tanja Logvin, die im Titelkampf der 2.?Bundesliga durchaus ein Wörtchen mitreden möchte: „Wer einmal oben war, der will wieder dahin.“

Nicht zu unterschätzen ist auch BSV Sachsen Zwickau mit den Ex-Wildungerinnen Petra Nagy und Nadja Bolze sowie der wurfgewaltigen Linkshänderin Katarina Pavlovic.  Für Trainer Norman Rentsch ist es, nach den Spielen gegen die Rödertalbienen, die „Wildcats“aus Halle und den Frankfurter HC, eine Chance zur weiteren Entwicklung seines Teams und freut sich auf gute Handballkost.
Einen Neuaufbau zu bewältigen hat auch der SV Werder Bremen, hier muss Trainer Dominic Buttig acht Zugänge integrieren. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagt der SVW-Trainer nach dem Trainingslager in Blomberg.
Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch den niederländische Erstligist HV Quintus, Zweitligist  TSV Beyeröhde sowie die Aufsteiger zur 2.Liga  HC Leipzig und HSV Solingen-Gräfrath.

Der Spielplan
Samstag:
10.30 SG 09 Kirchhof - HSV Solingen-Gräfrath
11.30 HV Quintus - BSV Zwickau
12.30 HC Leipzig - SV Werder Bremen
13.30 HSV Solingen-Gräfrath - VfL Oldenburg
14.30 BSV Zwickau - Bayer 04 Leverkusen
15.30 SV Werder Bremen - SV Union Halle Neustadt
16.30 VfL Oldenburg - SG 09 Kirchhof
17.30 Bayer 04 Leverkusen - HV Quintus
18.30 Union Halle Neustadt - HC Leipzig
Sonntag: ab 9.00 Hauptrunde


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