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Waldmeisterschaft

Der Block sollte eine Wand sein / Foto: M. Unger

Im ersten Auswärtsspiel der Saison in der 1.Handball-Bundesliga Frauen reist der Tross des BSV Sachsen Zwickau nach Buxtehude. Hier trifft das Team vom Aufsteiger auf den „Dino“ der Frauen-Bundesliga- mit Bayer Leverkusen ist nur ein einziger Club länger ununterbrochen im Oberhaus dabei. Das heißt über 30 Jahre Erfahrung auf hohem Niveau, sowie nationaler und internationaler Erfahrung. Hier möchten die Zwickauerinnen unbedingt eine positive Reaktion auf die Auftaktniederlage gegen Halle zeigen.

Mit einer Woche Verspätung startet das Team aus Buxtehude in die Saison 2021/22. In der Halle Nord wird 16.00 Uhr die Begegnung „BSV gegen BSV“ angepfiffen. Damit beginnt für das Team Buxtehuder SV die 33.Erstliga-Saison. Für beide Teams ein gewisser Neuanfang.

"Es bringt ja nichts, der deutlichen Niederlage am ersten Spieltag lange hinterherzutrauern", sagt Trainer Norman Rentsch. Zusammen mit Dietmar Schmidt hat er in der Trainingswoche viel Aufwand in die Aufarbeitung dieses Negativerlebnisses, aber auch in das Selbstvertrauen seiner Frauen investiert. Wie Kapitänin Isa-Sophia Rösike bestätigt, sind diese Bemühungen auf fruchtbaren Boden gefallen und die Stimmung wieder positiv nach vorn gerichtet. Mannschaft und Trainer sind sich auch einig in der Aussage - das waren nicht wir, nicht unser Gesicht, welches wir in dieser Saison und dieser Liga zeigen müssen.

Auch Buxte-Trainer Dirk Leun (seit 2008 im Amt) und somit Kenner dieser Liga ist der Meinung: „von diesem Ergebnis gegen Halle sollte sich niemand blenden lassen“. Dirk Leun weiter: „Dieses Ergebnis darf kein Maßstab sein, Zwickau hat sich unter Wert verkauft.“ Die Mannschaft habe unglücklich agiert und sei schon in der ersten Halbzeit schnell auf die Verliererstraße geraten. Der Trainer hat die Vorbereitungsergebnisse des Aufsteigers aus der Muldenstadt verfolgt und sein Team auf dessen Stärken eingestellt. So Dirk Leun: „Zwickau spielt einen technisch guten, schnellen Handball, ist sehr ausgeglichen besetzt und setzt stark auf Tempo. Der erfahrene Trainer wird sicher die entscheidenden Gegenmittel finden um die ersten beiden Punkte in der Halle Nord zu behalten“

Das erste Heimspiel in der Halle Nord ist bereits ausverkauft. Nach den Vorgaben des Gesundheitsamtes und dem Hygiene-Konzept werden 350 Fans das Spiel verfolgen können. Leider wird es aufgrund der stark verringerten Kapazität keinen Einzelkartenverkauf geben.

Das Spiel am Samstag wird wie alle Spiele der HBF im Livestream von sportdeutschland.tv gezeigt. Ab 15.45 Uhr ist bereits das Interview mit beiden Trainern zu sehen.