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Eine klare 21:33 (12:16)-Heimniederlage gegen den HTV Hemer kassierte die A-Jugend des BSV Sachsen Zwickau zum Bundesligaauftakt am vergangenen Samstag. Der Erfolg der körperlich überlegenen Gäste gegen das sehr junge BSV-Team war verdient, fiel aber am Ende um einige Tore zu hoch aus. Die BSV-Mädels mussten dabei die größere Reife und mannschaftliche Geschlossenheit der Gegner anerkennen, die ausschließlich mit A-Jugendlichen in Zwickau antraten. 

Die Nervosität der BSV-Mädels vor dem ersten Bundesligaspiel war ihnen deutlich anzumerken. Erst nach knapp acht Minuten gelang ihnen beim Stande von 0:5 der erste Treffer. Bis dahin gab es im Angriff eine Reihe von technischen Fehlern, die die Gäste zu Tempogegenstößen nutzen konnten. Und in der Abwehr bekam man vor allem im Mittelblock keinen Zugriff auf die Angreifer, so dass relativ früh Veränderungen in der Aufstellung vorgenommen werden mussten. Dies zeigte Wirkung, die Gastgeberinnen kamen deutlich besser ins Spiel, Torhüterin Maja Wehner war zwischenzeitlich ein guter Rückhalt für ihr Team und nach etwas mehr als zwanzig Minuten war man beim Stande von 11:12 auf ein Tor herangekommen. Leider gelang gegen eine gut aufgelegte Gästetorhüterin der zu dem Zeitpunkt verdiente Ausgleich nicht und Hemer konnte sich nach zwei leichten Fehlern des BSV zur Halbzeit auf vier Tore absetzen. 

Nach dem Seitenwechsel war es eine Zeitlang ein ähnliches Bild: auf jedes Zwickauer Tor hatten die Gäste ein Antwort, so dass der Rückstand bei vier Toren blieb. Nach der vierzigsten Minute häuften sich jedoch die Fehler bei den Gastgebern sowohl in Angriff als auch in der Abwehr und die Gäste konnten nach und nach den Vorsprung erhöhen. Als in der 53. Minute erstmals ein 10-Tore-Rückstand auf der Anzeigetafel zu verzeichnen war, war der letzten Widerstand bei den BSV-Mädels endgültig gebrochen und der HTV Hemer konnte den verdienten Erfolg ungehindert nach Hause bringen. 

Insgesamt gesehen war der BSV-Nachwuchs keinesfalls so viel schlechter, wie es das Ergebnis aussagt. Die guten Ansätze, insbesondere in der Phase, als man sich Mitte der ersten Halbzeit aus dem Anfangsloch herausgearbeitet hat, lassen hoffen. Und der Altersunterschied ist auf dem Bundesliganiveau definitiv ein ausschlaggebender Faktor.

Der BSV spielte mit Maja Wehner und JanineFleischer im Tor, Jasmina Gierga (7 Tore), Juliane Peter (4), Jolene Preussler (4), Cara Herfurth (3), Lilly Diener (1), Emma Dubrau (1), Finia Wolf (1), Merle Dittrich, Leni Hippmann, Alessia Jonas, Hannah Meister, Leona Moritz